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4. Auflage

LIEBESLUST

BEBILDER MIT SCHÖNEN FOTOS VON GLÄUBIGEN PAAREN IST DAS BUCH GEISTIGE UND KÖRPERLICHE GENUSS-LEKTÜRE. DIESES BUCH IST NICHT NUR FÜR PAARE, SONDERN FÜR ALLE, DIE SICH FÜR DAS THEMA SEX & GLAUBEN INTERESSIEREN.

MIT FOTOS, DIE ZÄRTLICHE INTIMITÄT WIEDERSPIEGELN.
FÜR PAARE, DIE SICH NACH MEHR SINNLICHKEIT IN IHREM LIEBESLEBEN SEHNEN.
DAS ERSTE CHRISTLICHE BUCH IM STIL VON "MAKE LOVE"

STIMMEN ZUM BUCH

 

Wow, ich bin tief beeindruckt von deinem Buch! Allem voran von dem ganzheitlichen Ansatz, der alles durchzieht, und von der Art, wie du locker abwechselst mit Bibel, Hintergrundwissen, persönlichen Erfahrungen aus dem eigenen Leben und aus der Beratung, unterschiedlichen Beziehungsaspekten von Körper, Seele und Geist, Gott, Mann, Frau, Ernst, Humor, Lockerheit, Natürlichkeit, Lust, Würde, Menschlichkeit – alles fliesst abwechslungsreich, zwanglos und unaufdringlich ineinander und bringt doch das Thema deutlich, klar und in einer aufbauenden Weise rüber, wie ich das noch nie angetroffen habe. Alle diese Welten und Aspekte sind bisher immer separiert gewesen - dir ist eine Synthese gelungen, absolut Spitze, natürlich auch die Aufmachung mit den Fotos und einfach, wie das Ganze daherkommt! Und: trotz Klartext gar nirgends Seitenhiebe oder unnötige Provokationen. Also: Ich denke, das Buch wird seine Kreise ziehen und vielen Männern und Frauen äusserst guttun.

Peter Höhn, Autor


Von Deinem Buch habe ich vorerst den Artikel im "family" gelesen und das war bei Weitem das Beste, was ich seit Langem über die weibliche Sexualität gelesen habe! Herzlichen Dank, ich fühlte mich zum ersten Mal (!) ernst genommen in meinen Hürden, die ich zu überwinden habe und konnte mich ehrlich und auch mutig diesem neuen Lernfeld zuwenden. (Den Erklärungs-versuchen zuvor konnte ich jeweils nur bedingt etwas abgewinnen, sie brachten das Ganze irgendwie nicht so recht auf den Punkt.) Gespannt habe ich nun die Erscheinung deines Buches abgewartet. Nochmals herzlichen Dank für die Eröffnung dieser neuen Sichtweisen für meine Sexualität - bin gespannt, wie's bei mir weitergeht.


Seit Jahrzehnten vertiefe ich Themen rund um Ehe, Sex, Beziehungen und Reich Gottes. Ich habe sehr viel gelesen und durchlebt in unseren 30jährigen Ehe. Und immer noch sind wir begeistert unterwegs. Was Sie da in Buchform herausgeben, hat eine Goldmedaille mehr als verdient! Herzliche Gratulation! Ich bin echt begeistert, wie umfassend, kompetent und schön Sie das Buch gestaltet haben. ....und besonders gut fühlt es sich an, wenn jemand und erst noch eine Frau, formuliert, was MANN selber zutiefst glaubt.


Ich wollte mich nur bedanken für das tolle Buch, das Sie geschrieben haben. Ihre Sprache gefällt mir sehr. Meine Frau hat das Buch gekauft, ich habe es gelesen und zwischendurch sprechen wir darüber. Es scheint sich ein "Bonmot" anzubahnen, das heisst: Was sagt die Veronika Schmidt dazu? Das ist ein Kompliment, das hat es vorher nur bei Shmuley Boteach: "Koscherer Sex" gegeben! Wir stellen auch fest, dass unter Christen zu viel Ungelöstes, Unausgesprochenes, Spannungsvolles und Moralisches herrscht, das so nicht sein müsste. Danke, dass Sie hier einen so wertvollen Beitrag leisten!


Gestern sah ich in der Buchhandlung Ihr neues Buch "Liebeslust". Voller Erwartung habe ich reingelesen und mich sehr über Ihr Buch gefreut. Ich habe das Gefühl, dass endlich jemand das Thema Sexualität in christlichen Kreisen unverkrampft anspricht. Da ich selber als Jugendlicher sehr unter meiner Selbstbefriedigung gelitten habe (Das macht man als Christ nicht), war auch Ihr erstes Kapitel für mich eine Wohltat. Gespannt werde ich mit meiner Frau Ihr Buch weiterlesen. Gott segne Sie!


Ein sehr offenes und ehrliches Buch über das Thema "Sex"!

Welche Erwartungen habe ich an einen christlichen Sexratgeber? Ich hatte keine besonders hohen Erwartungen, da ich mir unter einem christlichen Sexratgeber nichts vorstellen konnte. In Gemeinden habe ich bisher nur erlebt, dass das Thema Sex totgeschwiegen wurde. Es wurde zwar gesagt, dass Sex vor der Ehe gar nicht geht und Selbstbefriedigung auch nicht, aber als ich dann mit Sex in Berührung kam, war ich damit total überfordert und bin es bis heute zum Teil immer noch. 

Mit diesem Hintergrund und mit diesen Erwartungen habe ich „Liebeslust“ von Veronika Schmidt angefangen zu lesen und ich war nach den ersten Seiten total überrascht. Der offene, ehrliche und detaillierte Schreibstil der Autorin gefällt mir sehr gut, sowie auch die Schaubilder. Endlich werden Dinge mal beim Namen genannt! 

Die Kapitel und die einzelnen Abschnitte sind gut unterteilt. Besonders gut gefallen hat mir, dass die Autorin ihre Aussagen mit verschiedenen Bibelstellen belegt bzw. unterstrichen hat. Es werden für mich alle wichtigen Fragen beantwortet und ich als Leser habe gemerkt, welche jahrelange Erfahrung die Autorin hat. Am Ende fühle ich mich nicht mehr so ohnmächtig und ich habe auch einiges Neues gelernt. Die Fotos, die immer mal wiederkommen, fand ich sehr geschmackvoll und sie haben für mich das Buch rund gemacht. 

Ich kann dieses Buch jedem empfehlen, da ich denke, dieses Buch ist eine Bereicherung für jede Beziehung!


Dieses Buch wird Ihre Meinung auf den Kopf stellen!

Ich habe in letzter Zeit einige christliche Ehe- und Sexratgeber gelesen. Alle hatten gute Aspekte, doch nicht alles hat mich angesprochen oder betroffen. In diesem Ratgeber ist das anders - von der ersten bis zur letzten Seite war ich gefesselt und das bei einem Sachbuch! Dieses Buch hebt sich ab! Man wird herausgefordert seine alten Denkweisen zu hinterfragen. Warum denke ich so? Habe ich die Meinung einfach nur übernommen oder stehe ich dazu? In christlichen Gemeinden heißt es meist nur: Kein Sex vor der Ehe, keine Selbstbefriedigung, keine Scheidung. Aber warum? Das wird selten begründet. Steht in der Bibel oder das war schon immer so sind da sie Antworten. Wie kann ein Buch da helfen?

Die Autorin ist selbst Ehefrau, erzählt ihr eigenes Erleben. Sie hat auch früh geheiratet und wurde nur dürftig aufgeklärt. Jetzt gibt sie Vorträge und ist Paar- und Sexualberaterin. Am Anfang des Buches stellt sie klar, was dieses Buch nicht ist. Es geht weder um Verhütung, sexuelle Gesundheit noch um tausend und eine Stellung. Dieses Buch will Mythen beseitigen und zeigen, dass guter Sex erlernbar ist - egal welche Vorraussetzung man hat. Ein wichtiger Teil ist hierbei, sich selbst und seinen Körper zu kennen und sich darin wohlzufühlen. Die Bibel kommt hierbei nie zu kurz, durch alle Kapitel ziehen sich Zitate vom Hohenlied und andere Bibelverse, die die Themen unterstreichen. Doch es geht auch um die Partnerschaft - wie können wir uns seelisch näher kommen, wie streiten wir und durch was kann es zu Schwierigkeiten kommen. Auch das Thema Sex vor der Ehe und wie wir unsere Kinder darauf vorbereiten wird ausführlich beschrieben. Doch diesmal ohne dass es verurteilt wird, sondern mit genauer Begründung, warum es wichtig ist zu warten, in einer Zeit wo Sex und Ehe längst nicht mehr zusammengehören. Bereits wir als Eltern können die Sexualität unserer Kinder beeinflussen - in denen wir sie aufklären, offen sind für ihre Fragen und ihnen eine gesunde Beziehung vorleben. Auch streiten gehört dazu - aber richtig. Es geht um den ganzheitlichen Blick auf die Ehe. Sie schreibt, dass viele Ehepaare einfach keinen Sex mehr haben - aus Bequemlichkeit, Stress oder weil die Lust fehlt. Dem geht sie auf die Spur und gibt Hilfestellungen.

Was mir gut gefallen hat war die Offenheit der Autorin und vor allem wie sie im christlichen Bereich heikle Themen nicht wie üblich beantwortet, sondern den Leser dazu bringt, eigene Wege zu gehen. So schreibt sie, dass Selbstbefriedigung sehr wohl gut ist um sich selbst kennen zu lernen und auch erotischen Fantasien wird der Schrecken (und der sündige Aspekt) genommen. Und dabei kann sie alles sehr plausibel begründen, das finde ich am wichtigsten dabei. Wenn man Themen noch vertiefen möchte, gibt es im Anhang weitere Buchtipps. Auflockernd dazwischen finden sich erotische Fotos, die freizügig sind, aber viel Spielraum für eigene Fantasien lassen. Man kann auf den Fotos die Verbundenheit der Paare sehen.

Ein wirklich wichtiges und wertvolles Buch, was jedes angehende Ehepaar lesen sollte, was aber auch lang Verheirateten noch Hilfe bieten kann. Eine absolute Leseempfehlungs!


Für christliche Ehepaare perfekt

Mein erster Gedanke, als ich "Liebeslust" in der Hand hielt: Was für ein schönes Buch! Es enthält viele sehr gute, doppelseitige Fotos, von denen kein einziges billig oder "pornös" wirkt. "Liebeslust" ist weder ein Anatomie-Buch noch ein christliches Kamasutra. Das Buch hält, was die stilvollen Fotos versprechen. Es befasst sich mit der Liebe zwischen Mann und Frau und der dazugehörigen Lust. Stellenweise auch mit der Abwesenheit von Lust und dem, was man dagegen tun kann. Die Schweizer Autorin Veronika Schmidt schafft es sogar, das Hohelied Salomons und seine erotischen Aussagen, einzubeziehen.

Ausgehend von christlichen Werten, aber ohne anklagenden Alte-Männer-Zeigefinger, werden nahezu alle Bereiche sexueller Aktivität einfühlsam erläutert - vor allem in ihrer Bedeutung für das Leben von Mann und Frau als Paar. Sogar manches, was im Allgemeinen in der christlichen Erziehung als "unkeusch" gilt. Beispielsweise wird Selbstbefriedigung hier viel schöner Selbstliebe genannt und als ein Mittel der Erkenntnis des eigenen Körpers und der eigenen Lust gesehen. Der nichtkörperlichen Selbstliebe, also dem Selbstbewusstsein, wird meinem Empfinden nach sogar die größere Bedeutung gegeben. Das sehe ich ganz genauso. Nur wer sich selbst liebt, sich für liebenswert hält, kann die Liebe des Anderen annehmen. Wer an sich selbst zweifelt, an seiner Liebenswürdigkeit, der zweifelt auch an der Liebe seines Partners. An dieser Stelle sehe ich die Verbindung zum christlichen Glauben als besonders sinnvoll, nahezu logisch. Wer sich in Gott geborgen und geliebt fühlt, weiß, dass er liebenswert ist, und kann sich selbst eher annehmen. 

Paulus wird zitiert mit:
"Es ist alles erlaubt, ... Das mag stimmen, aber es ist nicht alles gut für Euch."Und genau hier kommt für mich doch wieder ein wenig der erhobene Zeigefinger ins Spiel. Nicht der alte, verknöcherte, aber der sanftmütige, wie von einer Mutter, die besser zu wissen glaubt, was dem Kind gut tut und was nicht. Selbstliebe solle nicht nur mechanisch ablaufen. Pornos erzeugen Leistungsdruck, sexuelle Erfahrungen vor der Ehe brauche man nicht, und Homosexualität wird zwar nicht verdammt, aber auch nicht erwähnt. Gottgewollte Liebe gäbe es nur zwischen Mann und Frau, lese ich. Hier liegt für mich der Schwachpunkt des Buches. Einerseits schreibt die Autorin, die Ehe habe sich in den vergangenen 200 Jahren stärker verändert als in der gesamten Zeit davor. Und es sei ihr ein Anliegen, überkommene Traditionen zu hinterfragen. Warum hinterfragt sie dann nicht auch die gleichgeschlechtliche Liebe und Ehe? Weil sie diese, um wieder zu Paulus zu kommen, zwar für erlaubt hält, aber nicht gut für uns? Wann hat die Autorin bewusst entschieden, als heterosexuelle Christin durch die Welt zu gehen? ;-)

Ich denke, es ist mehr als deutlich, wer die Zielgruppe für "Liebeslust" ist. Männer und Frauen, die christliche Werte leben wollen oder diesen zumindest aufgeschlossen gegenüberstehen. Fast alle Empfehlungen lassen sich auch für Nicht-Christen umsetzen. Und das ist aus meiner Sicht die starke Seite des Buches. Es ist anders als ein reiner Sexratgeber. Weil es hier eben nicht nur um Sex geht. Sondern um Liebe, Vertrauen, Verständnis - für sich selbst und für den Partner. Wenn diese Basis vorhanden ist, kann darauf aufgebaut werden, ist lustvolle Hingabe und richtig guter Sex möglich. Die Autorin geht sogar noch einen Schritt weiter, indem sie Themen wie Nörgelei, Streit und Fremdgehen mit einbezieht, ihre Ursachen in der Partnerschaft sucht, aber auch die Möglichkeit, damit umzugehen. Und sie zeigt die Verantwortung der Eltern bei der Erziehung ihrer Kinder auf. Durch die Art wie und worüber man mit den Kindern redet und was man ihnen vorlebt, wird festgelegt, welche Einstellung die Kinder später zu Liebe, Erotik, Sex und Partnerschaft haben werden. 
Wer tiefer in einzelne Themenbereiche einsteigen möchte, findet am Ende des Buches ein umfassendes Quellen- und Literaturverzeichnis. 


Rezension von Stephan Leimgruber, eremitierter Professor für Religionspädagogik an der Theologischen Fakultät in München, Autor des Buches "Christliche Sexualpädagogik"

Eros und Liebe sind lernbar!

Gerade zur Frankfurter Buchmesse veröffentlicht die Sozialpädagogin und Mutter Veronika Schmidt (*1961) ein hilfreiches Buch über „Liebeslust“[1] – Liebe, Sexualität und Ehe vor einem christlichen Hintergrund. Ausgangspunkt war ihre Erfahrung aus der Beratungspraxis, dass ein hoher Anteil religiös-christlicher Paare Schwierigkeiten in diesen Bereichen erleben: Aufgewachsen in einer Atmosphäre der Sprachlosigkeit, mit ungenügender oder mangelnder Aufklärung, mit „null Vorbereitung auf die Ehe und Sexualität als ein notwendiges Übel verdrängt, … irgendwann Resignation“ (9). Um solche und ähnliche Erfahrungen aufzuarbeiten, zeigt die Autorin einen Weg des Kennenlernens des eigenen Leibes, der Körperlichkeit, der Leidenschaft, Sinnlichkeit und Erotik. Dabei lässt sie frühere Vorstellungen hinter sich, Sexualität „da unten“, sei etwas Niedriges, und konnotiert sie stattdessenpositiv mit beglückenden Erfahrungen, sie ist etwas zutiefst Menschliches - durchaus auch etwas Exklusives! Das Buch enthält exquisite Kunstbilder würdevoller, respektvoller, gewaltloser und schöner Nacktheit von eigens angefragten Personen und Paaren, welche die Aussageabsicht unbefangen darstellen. Der Haupttext wird öfter von biblischen Texten- insbesondere aus dem Hohelied – angereichert und in seiner sexualaffirmativen Aussage biblisch belegt.

Leitend für die Autorin in allen Kapiteln und thematisch variiert ist die Erkenntnis, dass Liebe und Eros des Menschen lernbar sind und in bisweilen anspruchsvollen, auch schmerzhaften Lernprozessen reifen können. Im Gehirn und Körper bildet sich unsere ganze Lebens- und Familiengeschichte als Lernvorgang ab. Ziel gerade für christliche Paare mit Defiziten wäre es, statt eines verkrampften Umgangs mit Sex „Liebeslust“ zu erleben, ja „ein gutes Selbstgefühl“ (21) zu entwickeln.

Das handliche, prägnant geschriebene Buch ist in sechs Kapitel strukturiert: 1. „Sich das Begehren erschliessen, wie wir Sex erleben“ (17-46); 2. „Den Körper kennen – wie Sexualität funktioniert“ (47-94); 3. „Wie mit allen Sinnen unsere Leidenschaft entdecken“ (95-140); 4. „Wie die Bibel Ehe und Sex sieht“ (141-192); 5. Wie wir Beziehung und Partnerschaft entwickeln“ (193-230); 6. „Das Gute weitergeben – Wie wir über Sex reden“ (231-284).

Eine Vertiefung des Anliegens präsentiert die Verfasserin am Beispiel von Jean-Yves Desjardins (1931-2011), dem Mitbegründer der weltweit ersten sexologischen Fakultät der Universität Quebec in Montreal, Kanada, mit seiner ganzheitlichen konstruktiven Sicht menschlicher Sexualität. Bibliographie, Anmerkungen Bildnachweise schliessen das Buch ab. Ein Register fehlt. Die Autorin tritt ein für eine freiheitliche Erziehung zur Verantwortung gerade junger Menschen. Besonders die Familie sollte die Sprachlosigkeit und Tabuisierung dieses Themas überwinden lernen: „Sexualität ist eine lebenslange Reise vom Mutterleib bis ins Alter. Die grösste Herausforderung ist es, dass man sich selbst und dem Anderen dauerhaft mit Wertschätzung begegnet und das Feiern nicht aus den Augen verliert“ (216).                                                                      

Stephan Leimgruber